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Über die Hälfte der F/A-18-Jets hat neue RisseLuftwaffe Eine ausserplanmässige Überprüfung der Kampfflugzeuge fördert umfangreiche Materialschäden an den Landeklappen zutage.

Luftwaffe Eine ausserplanmässige Überprüfung der Kampfflugzeuge fördert umfangreiche Materialschäden an den Landeklappen zutage.

 

Quelle: Der Bund  19.10.2019

 

Markus Häfliger

Zehn Tage nach dem Auftauchen von Rissen an Landeklappen der F/A-18-Kampfjets offenbart sich jetzt das Ausmass des Problems. Bisher sind die Landeklappen von elf Flugzeugen überprüft worden. Dabei seien an 15 von 21 kontrollierten Scharnieren Schäden entdeckt worden, teilt Armasuisse auf Anfrage mit. Wie viele Flugzeuge betroffen sind, sagt die Rüstungsbehörde derzeit nicht - aufgrund der hohen Anzahl defekter Scharniere ist es aber sicher mehr als die Hälfte. Bis wann die Probleme behoben sind, ist unklar. «Die Entwicklung der Re paraturlösung ist in Arbeit», hält Armasuisse fest. Die Luftwaffe hat Einschränkungen für die F/A-18-Flotte verfügt. Für Luftpolizeitrainings gilt eine Mindestflughöhe von 1000 Metern. Zudem wurde das populäre Fliegerschiessen auf der Axalp letzte Woche notfallmässig abgesagt.

 

Schon Anfang 2018 wurden an den Landeklappen Risse entdeckt, was damals zum vorübergehenden Grounding der ganzen F/A-18-Flotte führte. Für Werner Salzmann (SVP, BE) werfen die sich häufenden Schadensmeldungen jedoch Grundsatzfragen auf. Der Präsident der Sicherheitspolitischen Kommission des Nationalrats sagt, er mache sich «zunehmend Sorgen, ob die F/A-18 wirklich noch bis 2030 einsatzfähig sind». Aus diesem Grund kommentiert SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf (ZH) die Schadensmeldungen skeptisch. «Gab es früher keine solchen Risse?», fragt sie. «Oder spricht die Luftwaffe jetzt einfach darüber, um Druck für die Neubeschaffung zu machen?»

Link zum Artikel: https://epaper.derbund.ch 19.10.2019